
Die Medizinische Universität Innsbruck, kurz MUI, ist mit 420 Studienplätzen pro Jahr die zweitgrößte öffentliche medizinische Universität in Österreich. Die MedUni Innsbruck ist mehr als nur ein Ort des Lernens – sie ist der Ort, an dem du den Grundstein für deine medizinische Karriere legen kannst.
Eingebettet in die beeindruckende Alpenlandschaft Tirols, bietet Innsbruck nicht nur eine hervorragende medizinische Ausbildung, sondern auch eine außergewöhnliche Lebensqualität. Alles zu den Voraussetzungen zum Medizinstudium Innsbruck, der Aufnahme, den Kosten und dem Studienablauf liest du hier.
Key Facts
Studienplätze
380 (Humanmedizin)
40 (Zahnmedizin)
Studienbeitrag
befreit während der Regelstudienzeit
Dauer
Humanmedizin: 12 Semester
Zahnmedizin: 12 Semester
Studienstart
Wintersemester
Medizin studieren in Innsbruck
Das Medizinstudium an der Medizinischen Universität Innsbruck zeichnet sich durch seine hohe Qualität und den hohen Anspruch aus – eine Kombination, die es besonders wertvoll macht.
Nach einem erfolgreichen MedAT, und der Zusage für deinen Studienplatz kannst du dich direkt an der Medizinischen Universität Innsbruck für das Diplomstudium einschreiben.
Durch eine intensive theoretische Basis, die eng mit praktischen Einsätzen verknüpft ist, wirst du im Medizinstudium Innsbruck bestens auf den Beruf als Mediziner:in vorbereitet.
Erfolgreich bestandenen Prüfungen und Diplomprüfungen sowie eine Diplomarbeit sind erforderlich, um das Studium abzuschließen. Nach dem Abschluss wird dir der Titel Dr. med. univ. oder dent. verliehen.
In diesem Artikel erfährst du alle Details rund um das Medizinstudium Innsbruck. Wir haben Insights von unseren Tutor:innen, Coaches und Autor:innen eingeholt, um dir einen umfassenden Überblick zu geben.
Studienplätze, Bewerbung und Aufnahme
Die MedUni Innsbruck bietet derzeit 380 Plätze für das Humanmedizin-Studium und 40 Plätze für das Zahnmedizin-Studium an. In den nächsten Jahren soll die Kapazität im Bereich Humanmedizin auf 390 Studienplätze ausgeweitet werden. Zum Medizinstudium Innsbruck und an allen öffentlichen Universitäten in Österreich ist der Medizinische Aufnahmetest “MedAT” erforderlich.
Der MedAT prüft umfassend naturwissenschaftliche Kenntnisse, kognitive Fähigkeiten sowie sozial-emotionale Kompetenzen. Organisiert von den öffentlichen österreichischen Hochschulen findet dieser Aufnahmetest einmal jährlich an den vier Studienorten statt.

Vorraussetzungen zur Teilnahme am MedAT:
- Reifeprüfungszeugnis oder Matura
- Studienberechtigungsprüfung/Berufsreifeprüfung
- Gleichwertiger Bildungsabschluss einer ausländischen Bildungseinrichtung
Sämtliche Abschlüsse können nachgereicht werden, das muss jedenfalls im Jahr des MedAT-Antrittes erfolgen.
Zudem ist eine rechtzeitige Registrierung für den MedAT sowie die Bezahlung des Kostenbeitrags innerhalb der Anmeldephase erforderlich. Diese Phase startet am ersten Werktag im März und endet am letzten Werktag desselben Monats.
Alle Infos zur Bewerbung, den Voraussetzungen und Erfahrungen rund um den MedAT findest du hier.
Die Vorbereitung auf den MedAT
Die MedAT-Vorbereitung ist für viele ein bedeutsames Kapitel, das ihre Zeit vor dem Medizinstudium stark prägt. Manche behaupten sogar, dass der MedAT anspruchsvoller ist als einige Prüfungen während des Studiums selbst.
Tatsache ist: Nur etwa 10 % der Bewerbenden sichern sich einen Studienplatz, was diesen umso begehrter und wertvoller macht.

Wenig überraschend also, dass rund 50 % der Teilnehmenden den MedAT ein zweites Mal in Angriff nehmen (müssen).
Eine gezielte und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Vorbereitung ist daher entscheidend.
Erfolgreiche Teilnehmer:innen raten dazu, etwa 500 Stunden in die Vorbereitung zu investieren, um bestmöglich vorbereitet zu sein.
Es gibt verschiedene Ansätze, um deine Chancen auf ein gutes Testergebnis zu steigern. Stell dir vor, du könntest deine Chancen, den MedAT zu bestehen, sogar versechsfachen…
Mit einem abgestimmten Lernsystem, das dir alle Werkzeuge an die Hand gibt, bleibst du während der intensiven Vorbereitungszeit motiviert und fokussiert – bis du dein Ziel erreicht hast!
Aufbau, Curriculum und Ablauf
Ist der Aufnahmetest geschafft und du hast einen der begehrten Studienplätze ergattert, dann ist es Zeit, dich im Medizinstudium Innsbruck zu immatrikulieren und mit Anfang Oktober das Studium zu beginnen. Die Dauer des Studiums ist grundsätzlich festgelegt und über 90 % schlossen in den vergangenen Jahren ihr Medizinstudium in Regelstudienzeit ab.
Studienaufbau Humanmedizin / Zahnmedizin
In den ersten beiden Studienjahren sind die Inhalte für Human- und Zahnmedizin im Medizinstudium Innsbruck weitgehend ähnlich, bevor sich die Studiengänge stärker spezialisieren. Beide Studienrichtungen sind in thematische Blöcke unterteilt, die jeweils aus Vorlesungen, Seminaren und Praktika bestehen und aufeinander aufbauen. Eine Übersicht zum Curriculum haben wir hier für dich:
1. Studienabschnitt (1.–2. Semester)
Zu Beginn liegt der Schwerpunkt auf den naturwissenschaftlichen Grundlagen, ergänzt durch erste klinische und ethische Einblicke.
2. Studienabschnitt (3.–6. Semester)
Im zweiten Studienabschnitt beginnen die Vertiefung und der Ausbau klinischer Fähigkeiten. Das Curriculum sieht aber auch die Vermittlung praxisorientierten Wissens sowie die Vorbereitung auf die Famulatur vor.
3. Studienabschnitt (7.–12. Semester)
Während des letzten Studienabschnittes an der MUI absolvierst du deine klinische Ausbildung direkt am Krankenbett in verschiedenen Kliniken. Hier arbeitest du praxisnah auf den Stationen, begleitest Ärzte und Ärztinnen bei ihrer täglichen Arbeit und führst eigenständig Untersuchungen unter Anleitung durch. Der Studienabschluss erfolgt schließlich durch die Abgabe und positive Bewertung der Diplomarbeit.
Alle weiteren Infos und das gesamte Curriculum findest du hier.
Zahnmedizin
Das Zahnmedizinstudium an der Medizinischen Universität Innsbruck ist wie das Humanmedizinstudium in drei Abschnitte unterteilt.
In der Anfangsphase des Studiums stehen die theoretischen und praktischen Grundlagen der Zahn-, Mund– und Kieferheilkunde im Mittelpunkt. Neben naturwissenschaftlichen Basiskenntnissen wird ein fundiertes Verständnis des menschlichen Körpers vermittelt, ergänzt durch klinische Fallbeispiele. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung psychosozialer Kompetenzen und den ethischen Prinzipien ärztlichen Handelns.
Hier erfolgt die Vertiefung des Wissens über den menschlichen Organismus in gesundem und krankem Zustand, unter Berücksichtigung digitaler Entwicklungen in der Medizin. Im Modul „Basisausbildung Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde 2“ erweitern die Studierenden ihre zahnmedizinischen Fachkenntnisse und wenden diese im praxisnahen Kleingruppenunterricht an. Problemorientiertes Lernen spielt eine zentrale Rolle, um klinische Zusammenhänge besser zu verstehen.
Der dritte Studienabschnitt umfasst sechs Semester in denen du dir in den Fächer Chirurgie, Parodontologie, Zahnerhaltungskunde und Zahnersatzkunde den zahnmedizinischen Feinschliff holst. Außerdem werden in drei großen abschließenden Praktika die letzten wichtigen praktischen Erfahrungen gesammelt, bevor die fertigen Zahnmediziner:innen in das Berufsleben starten können.
Alle weiteren Infos plus Curriculum findest du hier.
Latein im Medizinstudium Innsbruck / kleines Latinum
Das kleine Latinum kannst du, wenn du in Innsbruck Medizin studieren möchtest bei Bedarf nachholen. Dafür musst du zuvor keine Lateinkenntnisse erwerben oder einen speziellen Kurs besuchen.
Latein wird als Zusatzprüfung angeboten, die bis zum Ende des zweiten Semesters abgelegt werden muss. Diese Prüfung entfällt, wenn du in der höheren Schule mindestens zehn Wochenstunden Lateinunterricht hattest.
So läuft das Medizinstudium an der MedUni Innsbruck ab
Das Medizinstudium in Innsbruck umfasst über die gesamte Dauer eine Vielzahl aus verschiedenen Lehrveranstaltungen, darunter Vorlesungen, Seminaren und Praktika.
Bei Vorlesungen besteht keine Anwesenheitspflicht, während in Seminaren und Praktika Anwesenheitspflicht herrscht.
Letzgenannte haben meist einen immanenten Prüfungscharakter, das heißt, die Leistung wird fortlaufend geprüft. Hier arbeitest du meist in Kleingruppen und wird durch mündliche Prüfungen, Präsentationen, schriftliche Tests etc. geprüft.
Kleingruppen
Zu Beginn jedes Wintersemesters erfolgt die Anmeldung für die Kleingruppen, die aus etwa sechs bis acht Studierenden bestehen.
Diese Gruppen absolvieren alle Praktika und Seminare des jeweiligen Studienjahres gemeinsam. Dadurch ist es leichter, Kontakte zu knüpfen und Leute kennenzulernen. Dies ist besonders wertvoll, da du so Freundschaften mit Personen schließt, die ebenfalls Medizin studieren.
Besonders für Studis im Erstsemester („Erstis“) bietet die offene und hilfsbereite Community Unterstützung, indem Erfahrungen, Lernmaterialien und Tipps ausgetauscht werden. Du musst Herausforderungen, wie umfangreichen Prüfungen oder Stress im Unialltag also nicht alleine meistern. 🫂
Die Kleingruppen werden nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip vergeben, so hast du stets die Gelegenheit, neue, nette Leute kennenzulernen.

Die gute Nachricht: Egal in welcher Kleingruppe man ist, die Anmeldung für alle Vorlesungen, Seminare und Praktika ist damit erledigt. Nach dem Aufnahmetest gibt es also keinen Stress mehr um Plätze!
Prüfungen an der MedUni Innsbruck (KMP)
An der MedUni Innsbruck gibt es am Ende des Semesters eine kumulative Modulprüfung („KMP“). Hier wird das Wissen häufig in einem Multiple-Choice-Test und seltener auch mittels offener Fragen abgefragt.
In den KMP werden alle Vorlesungsinhalte des Semesters abgefragt. Auch wenn die Prüfungen nicht immer Spaß machen, ist die Vorfreude auf die Partys danach umso größer.
CAVE: Zahnis absolvieren die KMP nur in den ersten drei Jahren. Ab dem 7. Semester finden die Prüfungen dann direkt auf der Zahnklinik statt.
Famulatur
Ab dem fünften Semester im Humanmedizinstudium gilt es Pflichtfamulaturen zu absolvieren. Diese sind Praktika in unterschiedlichen klinischen Bereichen, die während dem Semester oder in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden. Dadurch hast du früh die Möglichkeit, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln.
Im Zuge dessen kannst du dein Gelerntes an Patient:innen üben und festigen. Bei Zahnmedizin sind Famulaturen ausschließlich freiwillig.
Studiengebühren
In Österreich müssen Studierende an öffentlichen Universitäten zu Beginn jedes Semesters nur den ÖH-Beitrag sowie eine Versicherung bezahlen, was derzeit etwa 25 Euro pro Semester beträgt. Damit halten sich die finanziellen Belastungen für Studierende in Grenzen. Studiengebühren fallen innerhalb der Regelstudienzeit keine an.
Im Vergleich zu privaten Hochschulen, die oft hohe Studiengebühren verlangen, bleiben die Kosten für das Studium an öffentlichen Universitäten in Österreich also relativ niedrig.
Wenn Studierende die Regelstudienzeit mit mehr als zwei Semestern überschreiten oder bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen EU-Bürger:innen 363,36 € pro Semester zahlen, Drittstaatsangehörige 726,72 € pro Semester. Diese Gebühren fallen zusätzlich zum ÖH-Beitrag und der Versicherung an.
Medizin studieren in Innsbruck: Kosten
Während Studierende, die sich innerhalb der Regelstudienzeit befinden, von Studiengebühren befreit sind, können im Verlauf des Studiums zusätzliche Kosten entstehen, die über die üblichen Lebenshaltungskosten hinausgehen. Diese zusätzlichen Ausgaben können anfallen, sind aber ggf. optional.
Eine detaillierte Übersicht der durchschnittlichen monatlichen bzw. semesterweisen Kosten findest du in der folgenden Tabelle:
Bereich | Kosten | Alternative(n) |
---|---|---|
Wohnen | 400 – 600 € / Monat | Studentenwohnheime, ausserhalb (z.B. in Hall iT.) |
öffentliche Verkehrsanbindung | nach Bedarf | Fahrrad/zu Fuß |
Lebensmittel | 100 – 200 € / Monat | Mittagessen AKH-Mensa für ca. 5 € |
Materialien / Ausrüstung | nach Bedarf | großteils durch ÖH gedeckt oder durch ÖH Bücherbörsen |
Freizeitaktivitäten | 50 – 100 € | Skifahren, Wandern, Klettern |
Die meisten Studierenden wohnen in WGs, die du in Innsbruck auch leicht findest. Generell ist Innsbruck eine sehr “junge” Stadt, in der überall Studierende unterwegs sind. Die Universität ist gut organisiert, modern und wird von hilfsbereiten Menschen geprägt, die den Einstieg erleichtern und Freude bereiten.
In Innsbruck bewegen sich Studierende vor allem mit dem Fahrrad oder zu Fuß von A nach B. Es ist eine kleine Stadt mit viel Flair und zahlreichen coolen Cafés. Wer ein Fan von Schnee ist und gerne ab Oktober Menschen mit Skiern durch die Stadt spazieren sehen möchte, ist hier genau richtig. Innsbruck vereint Natur und Stadtleben auf besondere Weise. Fast von jedem Gebäude der MedUni aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Berge. Die Natur ist an jeder Ecke und in jede Richtung spürbar – Skifahren, Bergsteigen und vieles mehr sind direkt vor der Haustür. Das Beste daran: Alles ist nah beieinander, alles ist mit dem Fahrrad gut erreichbar, sodass du nach der Uni schnell noch sportlich aktiv werden kannst.
5 Gründe, warum du in Innsbruck Medizin studieren solltest

Ich heiße Violetta bin 23 Jahre alt und studiere im fünften Semester Zahnmedizin in Innsbruck. Ohne zu viel versprechen zu wollen aber Innsbruck ist die beste Studierendenstadt der Welt. In Innsbruck ist alles möglich. Erst Vorlesung besuchen und dann Skifahren bei Neuschnee? Oder die first line ziehen und danach in die Uni gehen? In Innsbruck ganz normal.
Junge Studierendenstadt
Innsbruck kombiniert eine lebendige urbane Atmosphäre mit der Nähe zur Natur. Die Stadt bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und ein vielfältiges Kultur- und Caféangebot. Wenn du durch Innsbruck läufst, fällt dir sofort auf, dass die meisten Menschen sehr jung sind. Das prägt das ganze Stadtbild, und deshalb ist die Atmosphäre überall entspannt und cool. Innsbruck bietet die perfekte Balance zwischen Medizin studieren und Freizeit, und man fühlt sich schnell zu Hause.

Skifahren von Oktober bis April
Unzählig viele Skigebiete für jeden Geschmack direkt vor der Wohnungstüre. Vor oder nach den Vorlesungen die gute Laune beim Skifahren holen – kein Problem. Innsbruck ermöglicht es dir selbst als Student und Studentin dort zu leben und Medizin zu studieren, wo andere Urlaub machen!
Moderne Universität – MedUni Innsbruck
Die Universität Innsbruck bietet allgemein eine moderne Infrastruktur mit gut ausgestatteten Laboren und modernen Hörsälen und hellen Lernräumen und unterschiedlichen Bibliotheken. Studierende profitieren von einer breiten Auswahl an digitalen Lernressourcen und innovativen Lehrmethoden. Zudem sorgt die enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern für ein vielfältiges akademisches Angebot und spannende Austauschmöglichkeiten. So macht Medizin studieren Spaß!
Klein aber fein
Innsbruck mag vielleicht etwas kleiner sein, aber das hat einen großen Vorteil: Alles ist ganz nah und bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sogar die Nordkettenbahn, die dich direkt zum Skifahren bringt, kannst du mit dem Rad erreichen – ein echtes Highlight für alle, die das Beste aus Stadt und Natur herausholen wollen!
Obwohl Innsbruck kleiner ist, ist die Stadt hervorragend vernetzt. Mit guten Verkehrsanbindungen, sowohl für den öffentlichen Nahverkehr als auch für internationale Reisen, ist man schnell in anderen Städten oder in den umliegenden Alpenregionen.
Party, Sport, Entspannung
Nach intensiven Lernphasen bietet Innsbruck zahlreiche Möglichkeiten, um sich zu entspannen und das Studierendenleben zu genießen. Ob gemütliche WG-Partys, Aprés-Ski, Veranstaltungen in den Clubs oder ein entspannter Abend mit Freund:innen – hier ist für jede:n etwas dabei. Besonders beliebt sind auch die gemeinsamen Treffen der Medizinstudierenden. Wer es ruhiger mag, findet in den vielen Cafés, Parks oder den nahegelegenen Bergen perfekte Orte zum Abschalten nach den Vorlesungen. Die Alpenlage sorgt dafür, dass die Natur nie weit entfernt ist und immer für eine Auszeit bereitsteht.
Medizin studieren in Innsbruck als Deutsche:r

Ich komme aus Deutschland und als ich mich für den MedAT angemeldet habe, schnell die Entscheidung getroffen, dass ich in Innsbruck studieren möchte. Innsbruck ist nicht nur eine der schönsten Städte Österreichs, sondern ist auch relativ klein, was die Stadt für ich noch attraktiver macht, da ich aus einem Dorf komme und ich es liebe, meine Freizeit in der Natur zu verbringen.
Außerdem wusste ich, dass mir hier sportlich keine Wünsche offen bleiben. Im Sommer gehe ich super gerne wandern und im Winter findet man mich ab und an auf der Skipiste. Ganz oft bin ich aber auch im Reitstall, wovon es hier ein paar gibt. Für mich ist das einfach ein toller Ausgleich zum Studium.
Außerdem kenne ich hier mittlerweile einige Deutsche, die besonders die Anfangszeit für mich erleichtert haben. Durch die unmittelbare Nähe zu Deutschland kann ich mich auch schnell in einen Zug setzen und nachhause fahren. Innsbruck hat es mir nicht schwer gemacht, mich schnell wohlzufühlen. Die Leute sind super nett und mittlerweile ist es mein zweites Zuhause geworden. ☺️
Dein Weg ins Medizinstudium Innsbruck beginnt hier
Der MedAT ist anspruchsvoll – nur etwa eine von zehn Personen erhält einen Studienplatz. Mit dem Sicherheitspaket steigen deine Chancen auf zwei von drei. Starte jetzt deine optimale Vorbereitung, dann wirst du schon bald an der MedUni Innsbruck Medizin studieren!
FAQ: Medizin studieren in Innsbruck
Um an der Medizinischen Universität Innsbruck zu studieren, musst du zunächst den MedAT bestehen. Dieser Aufnahme-Test wird jährlich in Innsbruck durchgeführt. Wenn du den Test erfolgreich absolvierst, erhältst du ein Studienplatzangebot und kannst dich für das Medizinstudium Innsbruck immatrikulieren. Hier findest du alle Informationen zum Aufnahmetest.
Viele angehende Medizinstudierende, die aus Deutschland kommen, sich aber dazu entschieden haben, in Österreich Medizin studieren zu wollen, wählen als Studienort Innsbruck. Die Nähe an der Heimat kann definitiv ein Vorteil sein, wenn es um den richtigen Studienort geht. Du wirst aber in jeder Stadt durch das Medizinstudium neue Leute kennenlernen und Anschluss finden!
Die Anmeldefrist zum MedAT beginnt am ersten und endet am letzten Werktag im März.
Der MedAT setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter naturwissenschaftliche Fragestellungen sowie Tests zu kognitiven und sozial-emotionalen Fähigkeiten. Eine Übersicht zum Ablauf und allen Untertests findest du hier.
Mit ausreichend effizienter Vorbereitung! Diese All-In-One-Lösung hat sich in den letzten Jahren bewährt und hunderten Personen ins Medizinstudium verholfen: MedAT-Vorbereitung
Das ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die MedUni Innsbruck prüft solche Anrechnungen individuell. Daher solltest du dich direkt an die Universität wenden, um deine spezifische Situation zu klären.
Ein Laptop ist sehr hilfreich, da viele Studienmaterialien online zur Verfügung gestellt werden. Ein iPad oder ein Tablet ist für einige Studierende ebenfalls von Vorteil, um handschriftliche Notizen zu machen oder PDFs zu notieren. Es empfiehlt sich, ein geeignetes Gerät zu nutzen, das das Studium erleichtert.
Die Präsenzpflicht variiert. In der Regel ist man an vier Tagen pro Woche an der Uni. Da das Studium in kleinen Gruppen stattfindet, gibt es auch einen freien Tag pro Woche. Vorlesungen sind nicht verpflichtend, jedoch besteht bei Seminaren und Praktika Anwesenheitspflicht.
Sogenannte Altfragen können für einzelne Prüfungen, die schriftlich abgehalten werden genutzt werden. Diese Altfragen stammen oft von früheren Prüfungen und können eine wertvolle Ressource sein, um den Prüfungsstil und die Art der gestellten Fragen besser zu verstehen.
Es ist durchaus möglich, während des Studiums zu arbeiten, je nach deinem Stundenplan und anderen Verpflichtungen. Viele Medizinstudierende finden flexible Jobs, etwa in Arztpraxen, die gut mit dem Studium vereinbar sind.